Aber Mann, ey!, es ist doch Wissenschaft und Ingenieurskunst, das kann doch nicht nur mit trial (=noch geht's) und error (=nun sind sie kaputt) gehen! 

Die physikalischen Eigenschaften von Halbleiterbauteilen sind recht genau bekannt, das geht also schon ohne Ausprobieren.

Aus dem Datenblatt der Siemens SFH485:

Der Durchlaßstrom im Dauerbetrieb darf maximal 100mA betragen, bei einem einzigen Puls (D=0) von 10µs Dauer verträgt die Diode einen maximalen Durchlaßstrom von 2,5A (Stoßstrom).
Die maximalen Durchlaßströme abhängig von der Pulsdauer für verschiedene Parameter D findet man hier:

Der dimensionslose Parameter D ist definiert als Pulsdauer geteilt durch Periodendauer. Das ist so zu verstehen: Schaltet man die LED periodisch (z.B. durch Betrieb mit einer Rechteckspannung) ein und aus dann ist die Pulsdauer jeweils die Zeitspanne die die LED leuchtet, die Periodendauer ist die Zeit zwischen zwei Einschaltvorgängen.
Für den maximalen Stoßstrom von 2,5A für 10µs Pulsdauer sagt das Datenblatt dass D=0 sein soll, um das zu erreichen muss die Periodendauer also unendlich werden (lim
T->∞(t
p/T)=0), sprich "groß" gegen die Pulsdauer sein. Gemeint ist damit das einmalige Einschalten der LED für 10µs.
Schaut man sich das obige Diagramm etwas genauer an sieht man dass die gezeigte Kurvenschar auch eine Kurve mit der Bezeichnung DC enthält. Diese Kurve ist eine waagerechte Gerade und liefert einen Wert für den maximalen Durchlaßstrom I
F von 100mA für alle Pulsdauern t
p. Man hätte diese Kurve auch mit D=1 betiteln können, denn im Dauerbetrieb ist die Pulsdauer gleich der Periodendauer: die LED wird gar nicht abgeschaltet.
Jetzt wissen wir also dass für den Dauerbetrieb dieser LED ein maximaler Durchlaßstrom von 100mA nicht überschritten werden darf. Wie aber kann ich den Durchlaßstrom in meinem Stromkreis "einstellen"?
Dazu benötigt man die Strom-Spannungskennlinie der LED:

Die hier gezeigte Kurve wurde mit einzelnen Pulsen (D=0) und Pulsdauern von 20µs gemessen um auch Werte oberhalb des maximalen Durchlaßstroms von 100mA im Dauerbetrieb zu ermitteln.
Hier jetzt der interessante Ausschnitt (die logarithmische Darstellung ist nicht optimal um Werte graphisch abzulesen):

Bei einem Durchlaßstrom von 100mA lese ich eine Durchlaßspannung von etwa 1,44V ab, bei 70mA Durchlaßstrom eine Durchlaßspannung von 1,38V. 100mA Durchlaßstrom sind das absolute Maximum im Dauerbetrieb, um auf der sicheren Seite zu bleiben und die Lebensdauer der LED bei guter Helligkeit zu erhöhen bietet sich als Arbeitspunkt also (I
F=70mA, U
F=1,38V) an.
Damit die LED bei gegebener Betriebsspannung auch am gewählten Arbeitspunkt arbeitet muss jetzt der benötigte Vorwiderstand bestimmt werden.
Angenommen die LED soll mit einem Netzteil mit 3V Klemmspannung betrieben werden. An der LED sollen (bei einem Stromfluß von 70mA) 1,38V abfallen, d.h. die restlichen 1,62V müssen am Vorwiderstand abfallen:
R = U/I = 1,62V/0,07A = 23,1Ω
Mit einem Vorwiderstand von 23Ω und einer Netzteilspannung von 3V arbeitet die LED sicher am gewählten Arbeitspunkt (1,38V , 70mA). Sollte der benötigte Widerstand nicht erhältlich sein sollte man sicherheitshalber immer den nächst größeren Widerstand verwenden.
Für das FreeTrack-Dingens sollen jetzt 3 LEDs in Reihe mit einem Vorwiderstand betrieben werden. An den drei LEDs fallen 3*1,38V = 4,14V ab. Bei einer Netzteilspannung von 5V und einem Strom von 70mA müssen also am Vorwiderstand die restlichen 0,86V abfallen:
R = U/I = 0,86V/0,07A = 12,3Ω
Das absolute Maximum wäre ein Durchlaßstrom von 100mA bei 1,44V Durchlaßspannung. Bei drei LEDs in Reihe sind das 3*1,44V = 4,32V. Bei einer Netzteilspannung von 5V und einem Strom von 100mA müssen also am Vorwiderstand die restlichen 0,68V abfallen:
R = U/I = 0,68V/0,1A = 6,8Ω
Bei einem kleineren Vorwiderstand wird eine der drei Dioden durchbrennen.
Hoffe das beantwortet deine Frage,
Daedalus